Huawei: Die Mate 30-Serie kommt ohne Google-Dienste in Europa an

Huawei: Die Mate 30-Serie kommt ohne Google-Dienste in Europa an

Huawei hat in MĂŒnchen die smarten Flaggschiffe der neuen Mate 30-Serie vorgestellt: Mate 30, Mate 30 Pro und Mate 30 RS als teure Porsche Design Edition. Teilweise beeindruckende Hardware ĂŒberschattet jedoch Android 10 ohne Google-Dienste. Dennoch ist eine MarkteinfĂŒhrung in Europa geplant.

GerĂŒchten zufolge hatte Huawei bereits im Februar den weltweiten Start der Mate 30-Serie in MĂŒnchen repariert und die Ausstellungshalle gebucht, lange bevor das Unternehmen von einer Exportblockade von Donald Trump getroffen wurde. Daher können seit dem 18. August viele Technologien aus den USA nicht mehr eingesetzt werden Verwendung fĂŒr neue Produkte – einschließlich Google-Dienste fĂŒr Smartphones wie Google Play Services, den Store und viele Anwendungen des Suchmaschinenriesen.

Huawei hat seine neue Mate 30-Serie, die auf Android 10 und EMUI 10 lĂ€uft, noch nicht vorgestellt, gibt jedoch alle Google-Dienste gewaltsam auf. Dies bedeutet wiederum, dass Smartphones fĂŒr den europĂ€ischen Markt wahrscheinlich relativ uninteressant sind, obwohl Huawei weiterhin GerĂ€te in diesem Land anbieten möchte – es fehlt nur noch ein Meeting. Mate 30 Pro 5G mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher kostet 1199 Euro, ohne 5G und mit einem schwĂ€cheren SoC 1099 Euro. Normal Mate 30 ist in der LTE-Version fĂŒr 799 Euro mit 8 GB RAM, der Preis der 5G-Version fehlt derzeit. Huawei wird Smartphones wie in China mit einem eigenen “App Gallery” -Shop anbieten, der derzeit nicht mit dem Angebot des Google Play Store mithalten kann.

Ich habe das Huawei Mate 30 Pro ausprobiert

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Sei im Rahmen wie ein Wasserfall

In Bezug auf die Hardware können Sie die Mate-30-Serie sehen, beginnend mit dem neuen Flaggschiff Mate 30 Pro. Das etwas mehr als 6,5-Zoll-OLED-Display mit HDR-UnterstĂŒtzung zieht sich wie ein Wasserfall weit in den Smartphone-Rahmen hinein und befindet sich oben auf dem relativ breiten Ausschnitt im Apple-Stil, in dem die 3D-Unlock-Gesichtssensoren so sitzen, als ob der Mate 20 Pro sitzen wĂŒrde. ZusĂ€tzlich ist ein Fingerabdrucksensor in das Display integriert. Die Kerbe verfĂŒgt außerdem ĂŒber einen Sensor zur manuellen Gestensteuerung, z. B. zum Scrollen des Bildschirms, ohne ihn zu berĂŒhren. Das Display zieht sich so weit in den Rahmen hinein, dass auf der linken Seite keine Tasten fĂŒr die LautstĂ€rketaste installiert werden können. Die Wischgesten am linken Rand des Displays ĂŒbernehmen nun.

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Kirin 990 mit 5G-UnterstĂŒtzung

Hinter dem Display verbirgt sich ein leistungsstarkes GerĂ€t, darunter das von HiSilicon entwickelte Kirin 990 5G, das Richard Yu, CEO von Huawei, auf der IFA vorgestellt hat. Insbesondere der 7-nm-SoC bietet einen schnelleren Grafikprozessor mit 60% mehr Recheneinheiten. Die 5G-Version des Smartphones enthĂ€lt das Balong 5000-Modem, um das Modem mit neuen und Ă€lteren drahtlosen Standards abzudecken. SoC wird von 8 GB RAM und 128 GB oder 256 GB Speicher unterstĂŒtzt.

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Bei der langen Akkulaufzeit geht es darum, einen 4500-mAh-Energiespeicher bereitzustellen, der bis zu 40 Watt und drahtlos bis zu 27 Watt angeschlossen werden kann.

Vierfachkamera mit 40 Megapixeln zweimal

Die RĂŒckseite ist jetzt mit einer in einem Kreis eingeschlossenen Kamera mit vier Kameras verziert, die drei nĂŒtzliche Objektive und einen Tiefensensor verwendet. Die Kamera teilt viele Elemente mit der P30 Pro, gibt jedoch den fĂŒnffachen optischen Zoom mit einem reflektierenden Prisma auf. Stattdessen ist der Zoom so dreifach wie im letzten Jahr und bei Bedarf fĂŒnfmal im Hybridmodus fĂŒr die Bildinformationen anderer Objektive und den digitalen Rahmen ausgelegt. Die Hauptkamera arbeitet mit 40 Megapixeln, das Teleobjektiv mit 8 Megapixeln und das Ultra-Weitwinkelobjektiv wieder mit 40 Megapixeln. Huawei verspricht hohe QualitĂ€t, insbesondere nachts, und seit kurzem auch fĂŒr Videos mit einer Auflösung von bis zu 4K ab 60 FPS mit optischer und digitaler Bildstabilisierung. Videos können jetzt in Zeitlupe mit bis zu 7680 fps in unbekannter Auflösung aufgenommen werden.

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Mate 30 und Mate 30 RS Porsche Design

Eine Stufe unter dem Mate 30 Pro ist der normale Mate 30, der auch den Kirin 990 in der etwas schnelleren 5G-Version enthĂ€lt. Hier ist das Display etwas grĂ¶ĂŸer, aber nicht bis zum Rand gebogen. Die Kerbe verfĂŒgt nicht ĂŒber eine 3D-Funktion zum Entsperren des Gesichts, das Display verfĂŒgt jedoch ĂŒber einen Fingerabdrucksensor. Der Akku ist mit 4200mAh etwas kleiner, die dritte Kamera hat mit 16 Megapixeln eine niedrigere Auflösung.

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Ein besonderes Produkt ist das Porsche Design Mate 30 RS, das auf dem Mate 30 Pro basiert und mit einem RĂŒcken aus schwarzem oder rotem Leder verziert ist. Innen verlĂ€uft es vertikal mit einem Streifen mit Porsche Design Logo. Das Smartphone kostet 2095 Euro und verfĂŒgt ĂŒber 12 GB RAM und 512 GB Speicher.