Samsung Galaxy Note 10+ im Test: Galaxy S10 + auf …

Samsung Galaxy Note 10+ im Test: Galaxy S10 + auf ...

tl; DR: Das Galaxy Note 10+ ist eines von zwei neuen Samsung-Smartphones mit einem Stift. Sie können es nicht nur fĂĽr Notizen, zum Malen und als Fernbedienung verwenden, sondern auch zur Gestensteuerung. Das Smartphone selbst fĂĽhlt sich fĂĽr das Galaxy S10 + zu groĂź an – mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Die Samsung Galaxy-Note-Serie ist der Pionier großer Smartphones mit großem Display und großem Akku. Anno 2011 bei Galaxy Note II (Test) noch mit 5,3 Zoll ausgestattet, während das iPhone 4S (Test) nur 3,5 Zoll bot, hat sich die Diagonale inzwischen auf mindestens 6,3 Zoll erhöht. Und das nur, wenn das Galaxy Note 10 und nicht das hier getestete Galaxy Note 10+ in 6,8 Zoll erhältlich ist.

Zum ersten Mal zwei neue Galaxy Note

In diesem Jahr teilt Samsung die neue Generation in zwei Galaxy Note 10+ -Modelle auf, da ein echter Nachfolger des Galaxy Note 9 ein Muss ist, da nur hier alle Funktionen eines High-End-Smartphones angeboten werden. Ein normales Galaxy Note 10 mit kleinerem Display, geringerer Auflösung, weniger Speicher, kleinerer Kamera, ohne Speichererweiterung und einem kleineren Akku hätte ehrlich gesagt ein Samsung Galaxy Note, um das 10e zu nennen. Die technischen Daten bilden die Grundlage für diesen Eindruck.

Galaxy Note 10+ startet bei 1099 Euro

Die Preise blieben jedoch in etwa gleich und können aufgrund der veränderten Lagerausstattung nur hinsichtlich der UVP mit dem 512-GB-Modell verglichen werden. Das würde für das Galaxy Note 9 (Test) mit 128 GB für 999 Euro, 949 Euro für das Galaxy Note 10 mit 256 GB ausreichen, aber im Vergleich zum Galaxy Note 10+, dem eigentlichen Nachfolger, schlechtere Ausstattung. Dies wiederum kostet jetzt 1.099 Euro, das sind 100 Euro mehr bei doppelter Lagerung als im Vorjahr. Das 512-GB-Modell kostet in diesem Jahr 1199 Euro, zuvor waren es 1249 Euro.

Technische Daten der Note-10-Serie auf einen Blick

NoteDesign ist quadratischer

Dies ist ein sehr schönes Stück des Galaxy Note 10+, da es mit 77,2 × 162,3 × 7,9 Millimetern (B × H × T) nur dünner ist, aber ansonsten breiter und höher als dieses Galaxy Note 9 selbst. Das Smartphone funktioniert auch mehr als das Galaxy S10 + Palm, da Samsung für das Note wieder ein eckigeres Design hat. Die Strahlen des im Rahmen arbeitenden Displays sind kleiner, wodurch die Nutzfläche des Bildschirms vergrößert wird. Die Hauptfunktionen von Galaxy-Smartphones, aber auch das Note 10+ haben es aktiviert. Es ist in erster Linie die grob symmetrische Struktur von Vorder- und Rückseite, die in der Mitte des Rahmens auf eine leichte Biegung trifft, die wiederum als schmale Linie links und rechts um das Smartphone verläuft, bevor die beiden Glaselemente vollständig und nach unten vollständig eingetaucht werden.

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Samsung verbessert die Kopfhörerbuchse

Oben ist genĂĽgend Platz fĂĽr ein SIM-Fach. Nur auf dem Note 10+ kann alternativ zur zweiten SIM-Karte eine microSD-Karte aufgezeichnet werden, während die Unterseite des USB-Typ-C-Anschlusses, der zweite Lautsprecher und der S-Stift, wie Samsung den Stift nennt, sitzen. Wer eine Klinkenverbindung in dieser Liste vermisst, findet sie nicht anderswo. Das Note 10 und das Note 10+ sind Samsungs erste Flaggschiff-Smartphones ohne 3,5-mm-Buchse. Ironischerweise ist das Galaxy Note und nicht nur das S11, dessen Zielgruppe möglicherweise weniger empfindlich auf solche Ă„nderungen reagiert, eine interessante Entscheidung von Samsung. Aber es wurde geschnitten und genau das ist das Note 10+ jetzt AKG USB Typ C Kopfhörer, ein sauberes USB Typ C Kabel und ein neues Netzteil mit dem richtigen Anschluss – aber kein 3,5 mm Adapter zum AnschlieĂźen Ihrer alten Kopfhörer.

Verarbeitung auf sehr hohem Niveau

Was sich nicht geändert hat, sind die hochwertigen Materialien und die sorgfältige Verarbeitung von Samsung. Wo aufgrund des Designs die kleinsten Lücken bestehen, sind sie gleichmäßig. Ansonsten funktioniert das Note 10+ aus einem Stück, einer Skulptur aus einer kleinen Menge Aluminium und viel Glas, die daher genauso zerbrechlich aussieht. Weil dieses Note 10+ sehr groß und ziemlich rutschig ist. Wenn das Smartphone vom Bauch auf den Boden fällt, kann selbst Gorilla Glass 6 Schäden nicht verhindern. Nur für Staub und Wasser 1,5 Meter tief und 30 Minuten, Schutzart IP68. Dies gilt übrigens auch für den Fall, dass der S Pen in diesem Fall nicht vorhanden ist.

Inspiriert von Huawei Farben

In Bezug auf das Design scheint Samsung etwas von Huawei inspiriert zu sein, da das getestete “Aura Glow” mit seiner Abhängigkeit vom Winkel verschiedener Farben, das als Regenbogen aus Chrom bezeichnet werden kann, Samsung bisher nicht als primär schwarz-weiĂź angeboten gesehen hätte. Auch das dreifache Kamera-Layout ähnelt dem P30 Pro. Wo einst Huawei Cupertino und Korea kopiert wurden, scheint das Blatt einen Unterschied zu machen.

6,8-Zoll-Display mit WQHD-Auflösung

In einer eigenen Liga spielt Samsung weiterhin mit dem 6,8-Zoll-Display Note Zebrano 10+ 3040 x 1440 Pixel. Hinweis 10 muss bei 6,3 Zoll bei 2280 x 1080 Pixel reichen. Standardmäßig, aber auch Note 10+ funktioniert nur in dieser Auflösung, nur in den Anzeigeeinstellungen können Sie die volle Auflösung auswählen. In beiden Geräten ist der Ultraschall-Fingerabdrucksensor in das Display integriert.

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Ein Loch im Display anstelle eines Ausschnitts

Das Notch-Thema ist für das Samsung Note 10 und Note 10+ anders als beim Galaxy S10. Wo sich die Frontkamera im Frühjahr in der oberen rechten Ecke des Displays befand, wurde sie jetzt in die Mitte verschoben. Die Dual-Front-Kameras sind weg, der Bokeh-Effekt für das Selfie wird von der Software ohne zweites Objektiv berechnet. Das Kameraloch wird im Alltag in 16: 9-Filmen kaum bemerkt und so erscheint links und rechts ein schwarzer Balken. Samsung wollte sich offensichtlich nicht auf eine erweiterbare Kamera wie die OnePlus auf dem 7 Pro (Test) verlassen, und die Kameras unter dem Display sind noch nicht einsatzbereit. In dieser Hinsicht entschied sich Samsung nach Drop Notch für die nächstbeste Lösung. Der einzige Nachteil ist, dass die Android-Statusleiste doppelt so hoch ist.

OLED mit einem natĂĽrlichen Aussehen

Wie bei der S10-Serie sind Käufer von Note 10+ von einem angenehmen, natürlichen Aussehen überrascht. Vorbei sind die Zeiten, in denen Samsung seine OLED-Displays mit maximaler Sättigung, falschem Weißpunkt und unzähligen Displayprofilen ausgeliefert hat. Standardmäßig ist der natürliche Modus mit dem richtigen Weißpunkt und der normalen Sättigung eingestellt, was stark der Stimme von Samsung ähnelt, die auch vom OLED-Display des iPhone XS Max stammt (Test). Wenn Sie möchten, dass die Farben etwas stärker und die Weißtöne etwas blauer sind, können Sie auch Vivid wählen, um die maximale Helligkeit um einige Prozentpunkte zu erhöhen.

Die hohe maximale Helligkeit hängt vom Weißgehalt ab

Es klingt jedoch auch werksseitig, obwohl typisch für eine OLED, ist die weiße Komponente entscheidend für den gemessenen Wert. Nochmals: Nur wer die automatische Helligkeitsregelung nutzt, kann sein volles Potenzial entfalten. Bei manueller Einstellung endet der natürliche Modus bei 380 cd / m² und das Wohnprofil beträgt 394 cd / m². Im Auto-Modus ist Note 10+ 600 cd / m² bzw. 616 cd / m² ausreichend. Bei einer Weißreduzierung von 20 Prozent sind 855 cd / m² bzw. 874 cd / m² möglich. Samsungs eigene Aussage von bis zu 1.200 cd / m² gilt für noch kleinere Bildflächen. Das Display ist hell genug für fast jede Situation, nur das volle Potenzial ist manuell verfügbar, nur nicht.

Samsung gibt die höhere Bildwiederholfrequenz auf

So gut das Note 10+ -Display auch ist, eines fehlt: eine höhere Bildwiederholfrequenz. Wo beispielsweise Asus und OnePlus mit OLED bis zu 120 Hz bieten, bleibt Samsung bei den bekannten 60 Hz. Während sie selbst bei 90 Hz oder mehr eine ausreichende Fließfähigkeit verspüren, fehlt diese Funktion bei anderen Smartphones. Hier würde er vor allem für das neue NoteSeries-Modell etwas mehr von Samsung erwarten.

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